Hilferuf von „Oliver Guenay“

Organisiert für Oliver Guenay

https://www.leetchi.com/de/Cagnotte/28205170/2f6251eb

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,

herzlich willkommen bei dieser Sammelaktion!

Hier hatte ich schon eine SOS- Sammelaktion, um Geld für meine Therapien seit September aufzutreiben. Das hat, wenn etwas holprig, auch wunderbar geklappt.1960.- von 2000.- sind zusammen gekommen.

Denn ich muss von 400.- /Monat Grundsicherung leben ( wer weiss wie lange noch?)

Und ich bin mit einer potentiell tödlichen Krankheit ohne Namen behaftet.

Eine Stoffwechselstörung, die mich furchtbar abmagern ließ ( von gesunden 67kg auf 42kg!). Ich habe die Krankheit in ihrer jetzigen Phase seit zwei Jahren.

Leider hat auch die seit Ende September angewandte Bioresonanztherapie nicht den erhofften Erfolg gebracht und ich weiss nicht weiter. Die Schulmedizin experimentiert an mir herum – ich habe die besten Ärzte mir ausgesucht und muss 1x Monat zur Hauptuntersuchung nach München in die Infektiologie Ambulanz.

Auch mein Hausarzt ist weit über dem Durchschnitt. Im November empfahl er mir eine mehrwöchige Reha in Marienbad/ Tschechien. Er schrieb meine Krankenkasse an. Sie waren nicht abgeneigt und akzeptierten eine Solche zunächst. Da es sich dort aber um eine  in einem offiziell anerkannten Thermenhotel stattfindende Behandlung meiner Osteoporose in sehr warmem Sole-Radon Wasser handelt, hat uns die Kasse zurückgepfiffen.

Weil meine Knochenstruktur maximal abgemagert ist und nur – gepolstert durch das bis 38 Grad warme Wasser – mit Übungen durch einen täglichen Therapeuten sich verbessern kann, wäre Marienbad höchst sinnvoll und deutlich günstiger als bei uns! Ein schlauer Rotstiftbürokrat hat einen Passus gefunden wonach die Kasse mich nur ambulant dort übernehmen muss.

Obwohl ich inzwischen für Februar einen Vertrag angenommen habe. 2500€, die plötzlich nicht mehr übernommen werden! Und ich weiss nicht, woher ich sie auftreiben soll. Denn absagen jetzt würde 50% kosten.

Und damit eine lebensnotwendige Behandlung verhindern.

Ich lebe allein am Fuß der Berge an der Tiroler Grenze und bin 100% behindert.

Alle von der Kasse übernommenen Behandlung sind schlecht koordiniert und fehlbelegt ( ich war bereits 2x in einer Reha für Inneres – völlig falsch – zuletzt 6 Wochen im Sommer 2016) während mein Gesundheitszustand tendenziell abwärtsgeht. Wie lange noch?

Die Komplexität der Krankheit verlangt mehrere parallele Vorgehensweisen. Ich habe alle meine 4 Ärzte auf meiner Seite. Sie betteln und bürgen für mich ohne Ergebnis!

Also bleibt mir nur noch ein Crowdfunding…bitte gebt es weiter.

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.

  • Gebt soviel Ihr möchtet.
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay. (oder PayPal)
  • Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist.

Herzlichen Dank    Oliver

Neu – Ab sofort gibt es Kontrollen von Hänge und Paragleitern.

 12.10.2017

Verstärkte Kontrollen bei Hänge/Paragleiter und motorisierte Hänge/Paragleiter

Liebe Piloten, ich ersuche euch bei der Ausübung eures Flugsportes unbedingt die gesetzlich

vorgeschriebenen Dokumente mitzuführen. Aus verschiedenen gegebenen Anlässen werden

weiträumige verstärkte Kontrollen durchgeführt.

Jenen Piloten welche glauben noch immer mit nicht zugelassenen mot. Hängegleiter, oder mot.

Paragleiter, oder mit einem nicht in unserem Land zugelassenen mot. HG/PG mit überschreitenden

Lärmpegel von 60 dBA herumzufliegen, wird dringend angeraten, sein System bei der Behörde

ÖAeC-FAA der Zulassung zuzuführen.

Leiter Technik im ÖaeC  – Willibald Stocker

Verordnung – Luftverkehrsregeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie haben wir den Entwurf einer Verordnung erhalten, mit der die Luftverkehrsregeln 2014 geändert werden.

In den Anhängen der Luftverkehrsregeln (LVR) wird die Einteilung des österreichischen Luftraumes entsprechend den unionsrechtlichen Vorgaben geregelt. Diese Einteilung des Luftraumes muss in regelmäßigen Abständen an die Anforderungen des Luftverkehres angepasst bzw. aufgrund der Erfahrungen der Organe der Flugsicherung geändert werden, um fortlaufend ein höchstmögliches Sicherheitsniveau zu gewährleisten.

In den Anhängen A und B werden daher die folgenden für die Wirtschaft relevanten Änderungen vorgenommen:

  • Neuorganisation des Luftraumes um den Flughafen Salzburg (Anhang A, CTA C, TMAs LOWS 1 bis LOWS 9, TMA LOWL 1 bis 3, CTR LOWS): Zur Ermöglichung des Ausbaues des Südanfluges zum Flughafen Salzburg musste eine umfassende Änderung der Luftraumstruktur um den Flughafen Salzburg vorgenommen werden. Dies geschah bereits durch die Verordnung betreffend Kontrollbezirke, welche mit 20.7.2017 in Kraft trat und in luftfahrtüblicher Weise kundgemacht wurde. Mit 20.7.2017 traten die betreffenden Teile des Anhanges A der LVR außer Kraft, weswegen nun der Inhalt dieser Verordnung mit dem vorliegenden Entwurf wieder in die LVR integriert werden soll.
  • Verkleinerungen des freigabepflichtigen Luftraumes: Diese stellen eine Erleichterung für die allgemeine Luftfahrt unter Beibehaltung oder Verbesserung des Sicherheitsniveaus dar (vgl. z.B. Erläuterungen zu TMA LOWK 2, LOWI E, LOWI W und LOWW).
  • Flugbeschränkungsgebiet Wien (LO R 15): Es soll nunmehr bei der Bewilligung des Betriebes unbemannter Luftfahrzeuge der Klasse 1 nicht mehr ausschließlich auf das öffentliche Interesse abgestellt werden. Gewerbliche Luftbild- und Vermessungsflüge dürfen auch bewilligt werden, wenn sie nur im Privatinteresse liegen – womit einer Forderung von uns nachgekommen wird. Ausdrücklich genannt wird außerdem nun auch der Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen der Klasse 1 zu Zwecken der Wissenschaft und Forschung.

 

Außerdem finden sich in der vorliegenden Novelle die folgenden Neuregelungen:

  • Änderung der Bewilligungserfordernisse für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannter Luftfahrzeuge der Klasse 1 im Umgebungsbereiches eines Zivilflugplatzes: Nunmehr soll in § 18 Abs. 4 nicht mehr unterschieden werden, ob es sich um einen Zivilflugplatz mit oder ohne Sicherheitszone handelt. Bei unkontrollierten Flugplätzen soll wie bisher eine Zustimmung des Flugplatzbetriebsleiters im 2,5-km-Radius erforderlich sein. Bei kontrollierten Flugplätzen war bisher ein Betrieb in der Sicherheitszone nur mit Bewilligung der ACG zulässig. Da die Kontrollzone auch die Sicherheitszone umfasst und für den Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen der Klasse 1 in der Kontrollzone die Zustimmung der in Betracht kommenden Flugverkehrskontrollstelle notwendig ist (§ 18 Abs. 5 LVR), soll bei kontrollierten Zivilflugplätzen von der Ausstellung eines zusätzlichen Bewilligungsbescheides Abstand genommen werden. In diesem Fall kann ohne Verlust an Sicherheit eine zusätzliche administrative Bürde für die Betreiber von Luftfahrzeugen der Klasse 1 beseitigt werden.
  • 29 – Notsender: Anstelle von Emergency Locator Transmittor (ELT) sollen bei Flügen mit Zivilluftfahrzeugen mit sechs oder weniger Sitzplätzen Personal Locator Beacon (PLB) zulässig sein (Angleichung an die Regelung der Verordnung Nr. 965/2012 für den nicht gewerblichen Flugverkehr, Segelflugzeuge und Ballone).

 

Bei den weiteren Änderungsvorschlägen der vorliegenden Novelle handelt es sich – sofern sie nicht rein redaktioneller Natur sind – um mit dem Bundesministerium für Verteidigung und Sport akkordierte Änderungen bei militärischen Übungs- und Gefahrengebieten.

Cyber Stalking und die Folgen:

„WICHTIGE MITTEILUNG

Mit Mail vom 30.9.2016 haben wir euch über einen auf unserer Website veröffentlichten
Bericht der Frau Martina Mittelberger betreffend ein angebliches Fehlverhalten des Werner
Burger hingewiesen.

Wir teilen euch mit, dass wir uns von dem von Frau Martina Mittelberger verfassten Text und
den teilweise beleidigenden und verspottenden Kommentaren zu diesem Text distanzieren.
Wir entschuldigen uns bei Herrn Werner Burger für diese Veröffentlichung und werden
hinkünftig über Herrn Werner Burger keine solchen Texte mehr veröffentlichen. In diesem
Zusammenhang wurdebeim Landesgericht Feldkirch der beiliegende Vergleich abgeschlossen.“
hier downloadbarer Vergleich:

https://cloud.fca.at/index.php/s/IbcwFb9F4wSUIAR

Flight Connection Arlberg Penz & Partner GmbH und Simon Penz“

LVR – Luftverkehrs Regeln Neu vom 13. März 2017

BGBl. II        Ausgegeben am 13. März 2017
14 Abs.   4 lautet:
„(4) Die Inbetriebnahme von Luftfahrzeugen in Übungsgeländen (§ 119 Abs. 2 Z 1 der  Zivilluftfahrt
– Personalverordnung   2006–ZLPV 2006, BGBl. II Nr. 205/2006 idgF)  von Zivilluftfahrerschulen für Hänge-und Paragleiter und diesen Zivilluftfahrerschulen zur Verfügung stehenden Übungsbereichen eines Zivilflugplatzes ist nur unter Bedachtnahme auf den Ausbildungsbetrieb und unter besonderer Rücksichtnahme auf die Flugschüler zulässig. Die Lage und die Grenzen der bewilligten Übungsgelände und Übungsbereiche sind vom Österreichischen Aeroclub unverzüglich nach Erteilung der Bewilligung im Internet auf dessen Homepage zu veröffentlichen.“
11. In § 14 Abs. 5 wird die Zitierung „Abs. 2 bis 4“ durch die Zitierung „Abs. 2 und 3“ ersetzt.
12. Nach § 14 wird folgender § 14a samt Überschrift eingefügt: „Besondere Ausweichregeln für Segelflugzeuge, Hänge- und Paragleiter § 14a.
(1) Wird mit einem Segelflugzeug, Hänge-oder Paragleiter in ein thermisches Aufwindgebiet
eingeflogen, in dem sich bereits ein oder mehrere Segelflugzeuge, Hänge- oder Paragleiter befinden, so
ist mit dem einfliegenden Segelflugzeug, Hänge-oder Paragleiter in derselben Richtung zu kreisen, wie
mit den bereits in diesem Aufwindgebiet befindlichen Segelflugzeugen, Hänge-oder Paragleitern gekreist
wird.
(2) Einem im thermischen Aufwindgebiet kreisenden Hänge-bzw. Paragleiter oder Segelflugzeug ist
auszuweichen.
(3) Jeder Pilot hat sich, insbesondere beim Hangsegelfug, vor Einleitung einer Kurve zu vergewissern, dass der Luftraum im geplanten Flugweg frei ist.“
Weitere Info’s dazu unter folgenden Link:
http://newsletter.wko.at/sys/r.aspx?sub=cv3aK_1NVW6r&link=3RFq&mid=6295c09f

Die „Gästeflug Verordung“ wurde veröffentlicht.

Die Gästeflugverordnung wurde am 14. Feber 2017 veröffentlicht und tretet mit 01. März 2017 in Kraft.

Diese Verordnung umfasste auch UL – Ultraleicht Luftfahrzeuge – Fallschirme und Hänge / Paragleiter.

Über 3 Jahre wurde daran gearbeitet und es bleibt ein fahler Beigeschmack zurück.

 

Insgesamt umfasst diese Verordnung leider nur genau 20 Länder – zwei davon Schweiz und Deutschland – hier gab es bereits schon ein Zwischen Staatliches Abkommen – neu dazugekommen sind nun nur mehr ganze 18 Länder – davon aber überhaupt nur ein Ausser Europäisches Land nämlich Australien – das ist wahrscheinlich „Sepp Himberger“ zu verdanken, die restlichen Länder sind alles nur mehr Europäische Länder wie –

Dänemark, Frankreich, Italien, Kroatien, Litauen, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Großbritannien mit Nordirland.

Aber wo bleiben die großen Länder wie Südafrika, Brasilien, Kolumbien, Russland, USA, Kanada, Japan, China, National China (Taiwan) Türkei, Indien etc. das sind alles Länder wo Internationale Meisterschaften, PWC etc.  stattfinden.

Weiters fehlen die Europäischen Länder wie Finnland, Lettland, Litauen, Irland, Mazedonien, Serbien, Montenegro, Griechenland etc. Ich sehe es als ein bescheidener Beginn / Anfang um Rechtlich überhaupt auf sicheren Boden stehen zu können.

Aussenabflug und Aussenlandungen für Mot. HG + PG – Piloten

 

Du weißt ja …   Der Alptraum eines jeden Mot. HG + PG – Piloten:

Nach Durchlesens dieser Auflagen seitens des Landes Abt. Luftfahrt kann sich ein jeder selbst seine Gedanken darüber machen – Fakt ist – das Mot. HG + PG – Fliegen  (fußstartfähig)  ist in Österreich zwar Grundsätzlich erlaubt (seit 2004 LFG) wird  aber durch unzählige Vorschriften und Auflagen ganz einfach zu Tode reguliert. Man nennt so etwas in der Fachsprache –

… in Österreich ist alles verboten  was nicht ausdrücklich erlaubt ist –

Übrigens, im Bundesland Tirol braucht es nebst einer Luftfahrtrechtlichen Bewilligung darüber hinaus auch noch eine Naturschutzrechtliche Bewilligung und im Bundesland Salzburg ist ein OE – 6000 Fliegen generell verboten. Wo bleiben hier die Interessens Vertreter der Luftfahrt im Lande, Desinteresse, interne Meinungsverschiedenheiten, fehlendes Lobbying und nicht zuletzt fehlendes Verhandlungsgeschick rundet das Dilemma ab.

Hier nun zu den Details für so eine notwendige Außenabflug und Außenlande Bewilligung, mit der Bitte um entsprechender Kenntnisnahme –

 

Folgende Auflagen und Bedingungen sind einzuhalten:

Starts und Landungen dürfen nicht vor 08 Uhr Ortszeit und nicht nach 19 Uhr Ortszeit durch geführt werden.

Täglich, zwischen 12 Uhr und 14 Uhr Ortszeit ist eine Mittags Pause einzuhalten und es dürfen keine Starts und Landungen erfolgen.

An Samstagen, ab 14 Uhr Ortszeit und an Sonn und Gesetzlichen Feiertagen dürfen keine Starts und Landungen durch geführt werden.

Pro Tag dürfen nicht mehr als 2 und pro Woche nicht mehr als 4  Starts und Landungen erfolgen.

Personen und Sachen (z.B. Kinderspiel Plätze, Weidetiere, etc.) dürfen durch die Flugbewegungen nicht gefährdet werden. Ebenso ist die Ablenkung von Fahrzeug Lenkern zu vermeiden.

Bei Durchführung der Außenlandungen und Außenabflüge ist darauf Bedacht zu nehmen, dass eine Lärmbelästigung besonders in Hinblick auf die Wohnbevölkerung in der Umgebung möglichst vermieden wird. Das überfliegen von Ortschaften im Zuge des Ab und Anfluges vom bzw. zum Start und Landeplatz ist nicht zulässig.

Der erhöhte Schutzbedarf (Schall Immissionen) von gesellschaftlich akzeptierten und kulturellen Ereignissen (z.B. Begräbnissen, Feierstunden, Freiluft Konzerten etc.) ist zu respektieren. Starts und Landungen sowie Überflüge im Nahbereich solcher Ereignisse ist nicht zulässig.

Das überfliegen des Orts Zentrums und der Nahbereich von (Musterdorf) unter vorgeschriebener Mindestflughöhe von 300 Meter über Grund ist nicht gestattet.

Die Ausmaße des zur Verfügung stehenden Startbereiches müssen den flugbetrieblichen Anforderungen des verwendeten Luftfahrtgeräts unter Berücksichtigung der Steigleistung und der Windkomponente, sowie unter Einbeziehung eines möglichen Startabbruches entsprechen

Vor dem Start hat der Verantwortliche Pilot die Piste auf Ihre Tauglichkeit hinsichtlich Tragfähigkeit und Oberflächenbeschaffenheit (Löcher, Erdhügel, Äste, Festigkeit etc.) zu überprüfen.

Im Steigflug und im Landeanflug sind Straßen mit öffentlichem Verkehr sowie Wege in einer Mindesthöhe von 70  Meter zu überfliegen.

Der Start und Landeplatz ist in einer Weise abzusichern, dass ein Betreten durch unbefugte Personen während der Bewegungen unterbunden wird.

In der Nähe des Start und Landebereiches muss ein gut sichtbarer Windrichtungsanzeiger angebracht sein.

Während des Flugbetriebes muss immer eine fachkundige Person anwesend sein, welche in der Lage ist, erforderlichenfalls Erste Hilfe, Rettungs und Bergungsmaßnahmen einzuleiten.

Vor dem Abflug ist die voraussichtliche Rückkehr (Landung) sowie die Flugroute der anwesenden fachkundigen Person mit zu teilen, damit von dieser erforderlichenfalls Such bzw. Rettungs Maßnahmen veranlasst werden können.

Flugbewegungen im Rahmen dieser Bewilligung dürfen nur unter Sichtflugwetterbedingungen (VMC) und nach den Sichtflugregeln (VFR) unter Einhaltung der luftfahrtrechtlichen Bestimmungen durch geführt werden.

Werden für den Piloten oder für das Luftfahrzeug Ausnahme Bewilligungen, wie z.B. Genehmigung für die Unterschreitung der Mindestflughöhe, Errichtung eines Erprobung‘s Bereiches etc. erteilt, ist das sofort dem Landeshauptmann (Musterland) Abteilung Verkehr schriftlich mitzuteilen.

Die Durchführung der Flüge im Rahmen dieser Bewilligung darf nicht vorher durch Presse, Anschlag, Verlautbarung und ähnliches einem größeren Personenkreis bekannt gegeben werde.

Außergewöhnliche Ereignisse und Unfälle sind neben der vorgeschriebenen Meldepflicht an Polizei und Austro Control GmbH, dem Landeshauptmann Abteilung Verkehr schriftlich mit zu teilen.

Es sind genaue Aufzeichnungen über sämtliche Starts und Landungen zu führen. Die Aufzeichnungen haben zumindest den Namen des Piloten, das Kennzeichen des Luftfahrzeuges und die Start und Landezeit (Lokalzeit) zu enthalten. Diese Aufzeichnungen in der letzten Woche vor Ablauf der Bewilligung der Abteilung Verkehr unaufgefordert vor zu legen.

 

Weitere  Hinweise:

Sollten die Voraussetzungen, die zur Erteilung dieser Bewilligung geführt haben, nicht mehr vor liegen oder sollte gegen die oben genannten Auflagen verstoßen werden  wird unter Bedachtnahme auf § 9 Abs. 2  Luftfahrt Gesetz, BGBL. Nr. 253 / 1957 i.d.g.F. diese Bewilligung von der Behörde unverzüglich  widerrufen.

Die Außenlandungen und Außenstarts dürfen nur durch geführt werden, wen vorher die Einverständniserklärung des Verfügungsberechtigten oder Eigentümer jeder Grundstücke eingeholt wird, auf welchen die Starts und Landungen stattfinden sollen.

Unbeschadet der obigen Vorschreibungen obliegt bei der Durchführung von Flugbewegungen nach § 9 LFG (Außenlandungen Außenabflügen) dem verantwortlichen Piloten die Feststellung der momentanen Tauglichkeit der Start und Landeflächen zu sicheren Durchführung der Flugbewegungen.

Wichtig:

Dass das Luftfahrzeug eine der beabsichtigten Verwendung entsprechende Zulassung der Luftfahrt Behörde aufweist –

und entsprechend der in Österreich gültigen gesetzlichen Bestimmungen versichert ist.

Der verantwortliche Pilot muss eine in Österreich gültige Berechtigung zum Führen des Luftfahrzeuges in der beabsichtigten Einsatzart besitzen.

P.S.:       Der Bewilligungswerber hat binnen 2 Wochen nach Rechtskraft dieses Bescheides für die

Erteilung der Genehmigung folgende Gebühren zu entrichten – Verwaltungsabgaben und Kommissionsgebühren  in der Höhe von Euro gesamt 47,60

 

 

Achtung: Haftungs Ausschlusss bei Auftrag’s Vermittlungen:

 

Für alle Unternehmen in der Szene die auf Nummer sicher gehen wollen ist es angebracht,  bei Vermittlung’s Geschäften dieses Formblatt vom Kunden vorweg unterschreiben zu lassen.

Name:

Adresse:

PLZ:                        Ort:                                                         Unterschrift

Die Firma  Flugschule und Tandem Taxi ( Max Mustermann ) vermittelt ausschließlich als eine Service Leistung  Tandemflüge und Flugkurse etc.

Durch Unterfertigung dieses Formblattes bestätigen Sie ausdrücklich, dass das Vertragsverhältnis ausschließlich zwischen Ihnen und der jeweiligen Firma / Unternehmen zustande kommt und mit der Firma  Flugschule und Tandem Taxi ( Max Mustermann ) keinerlei Vertragsverhältnis  (auch kein solches zu Gunsten Dritter) besteht.

Somit jede Haftung  der Firma Flugschule und Tandem Taxi ( Max Mustermann ) aus welchem Rechtsgrund auch immer  (z.B.  Erfüllungsgehilfen Haftung, Besorgungsgehilfen Haftung, sonstiges Auswahlverschulden, Auftrag etc.) ausgeschlossen ist und Sie somit keinerlei Ansprüche gegen die Firma Flugschule und Tandem Taxi ( Max Mustermann ) aus Bestellung der Leistungen der diversen Firmenanbietern oder gar geltend machen können.

Lienz den,                                                                                Unterschrift

 

Versicherung wichtiges OGH – Urteil

Nach Notlandung Unfallversicherer verklagt – OGH entschied

11.10.2016 – Ein Gleitschirmflieger sah sich genötigt, auf einem Baumwipfel notzulanden. Er kletterte danach den Baum hinunter und verletzte sich beim Aufkommen auf den Boden. Der Oberste Gerichtshof befand, dass die Funktion eines Luftfahrzeugführers erst dann als beendet angesehen werden könne, wenn das Luftfahrzeug so verlassen worden ist, dass auch die unmittelbar mit dem Luftverkehr verbundenen Gefahren beendet sind. Erst das „Erreichen festen Bodens“ hätte zur Beendigung der flugtypischen Gefahren und damit zum zeitlichen Ende des in den Bedingungen festgeschriebenen Risikoausschlusses geführt. Der Versicherer sei in diesem Fall leistungsfrei.

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Herr E. war laut einer aktuellen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs (OGH) im Juni 2013 zu einem Gleitschirmflug gestartet. Bei dem Flug verlor er aufgrund von Turbulenzen an Höhe und entschloss sich deshalb zu einer (Not-)Landung. Mangels anderer Alternativen steuerte er den Wipfel einer zirka 40 Meter hohen Tanne an und landete auf ihr.

Er rief per Handy den Rettungsdienst an und teilte diesem mit, er sei unverletzt, werde den Gleitschirm im Rucksack verateuen und dann den Baum hinunterklettern. Er befürchtete nämlich, dass der Rettungsdienst – wenn dieser mit dem Hubschrauber kommt – durch den Luftwirbel den Gleitschirm aus der Tanne herausreißen und beschädigen könnte.

Vom Wipfel aus konnte E. nicht erkennen, dass die Tanne in ihrem untersten Bereich keine Äste hatte. Er rutschte daher die letzten fünf bis sechs Meter den Stamm hinunter, nachdem er zuvor den Rucksack zur Seite geworfen hatte.

Beim Aufkommen auf dem Boden verletzte er sich und informierte den Rettungsdienst, der ihn mit Hubschrauber und Seil barg und ins Krankenhaus flog.

Forderung nach Schadenersatz

E. hatte einen Bruch des rechten Sprungbeins, des rechten Fersenbeins sowie des ersten und zweiten Lendenwirbels erlitten und wollte nun eine Entschädigung in Höhe von 24.280,58 Euro s.A.

Die Forderung führte zu einem Rechtsstreit mit dem Versicherer. Dem Unfallversicherungsvertrag lagen die Allgemeinen Bedingungen für den Premium-Unfallschutz (AUVB 2006) zugrunde, die unter anderem eine Deckung für Unfälle als Luftfahrzeugführer ausschließen.

OGH 7Ob120/16x – Auszug aus den AUVB 2006
1. Kein Versicherungsschutz besteht für Unfälle

1.1.

der versicherten Person als Luftfahrzeugführer (auch Luftsportgeräteführer) soweit sie nach Österreichischem Recht dafür eine Erlaubnis benötigt sowie als sonstiges Besatzungsmitglied eines Luftfahrzeuges und bei der Benützung von Raumfahrzeugen.

1.8.

Bei der Ausübung folgender gefährlicher Aktivitäten bzw. Sportarten:

Bergsteigen/Klettern mit außergewöhnlichem Risiko (z.B. Eisfallklettern)

E. vertrat den Standpunkt, er sei nicht mehr „Luftfahrzeugführer“ im Sinn der Versicherungsbedingungen gewesen, als er sich entschlossen habe, den Baumstamm hinunterzurutschen.

Zum Zeitpunkt des Unfalls sei er „Baumkletterer“ gewesen, der Vorfall hätte sich ebenso ereignet, wenn er zuvor die Tanne hinaufgeklettert wäre.

Versicherer: Risikoausschlüsse und Unfallfolgen-Abwendungspflicht

Der Versicherer argumentierte hingegen, der Unfall sei als untrennbares, durch die Notlandung eingeleitetes Gesamtereignis zu werten. Die von E. als Luftfahrzeugführer heraufbeschworene besondere Gefahrensituation sei durch die Notlandung noch nicht gebannt gewesen, weshalb kein Versicherungsschutz bestehe. Zudem greife der Risikoausschluss des Kletterns mit außergewöhnlichem Risiko.

Außerdem, so der Versicherer, wäre E. gemäß § 183 VersVG verpflichtet gewesen, nach Möglichkeit für die Abwendung der Unfallfolgen zu sorgen, nämlich sich vom Rettungsdienst aus dem Baumwipfel bergen zu lassen und nicht den gefährlichen Abstieg von der Tanne zu wagen.

Der OGH muss entscheiden

Das Erstgericht wies E.s Klagebegehren ab. Das Berufungsgericht gab dessen Berufung nicht Folge, ließ die ordentliche Revision aber zu, weil zum einschlägigen Risikoausschluss und dessen Reichweite noch keine OGH-Rechtsprechung vorliege.

Der OGH stellte zunächst fest, dass E. bei der Verwendung seines Gleitschirms Luftfahrzeugführer (Luftsportgeräteführer) im Sinn des Abschnitts K, Ziffer 1.1. der AUVB 2006 war.

Der Zweck des (sekundären) Risikoausschlusses nach Abschnitt K, Ziffer 1.1. bestehe für jeden durchschnittlich verständigen Versicherungsnehmer darin, den Versicherungsschutz für Personen dann auszuschließen, „wenn diese über die für einen bloßen Fluggast bestehenden allgemeinen Risiken des Luftverkehrs hinaus noch berufsbedingt oder freiwillig im Zusammenhang mit dem Luftsport zusätzlichen Gefahren ausgesetzt sind“.

„Luftfahrzeugführer ist man vom Start bis zur folgenden Landung“

Luftfahrzeugführer sei man „vom Start bis zur folgenden Landung“. Demnach gehöre auch der Vorgang des Verlassens des Luftfahrzeugs noch zu dessen Verwendung, „können doch auch damit – wie der zu beurteilende Unfall anschaulich zeigt – ganz spezifische Gefahren verbunden sein“.

Der Flug und damit die Funktion eines Luftfahrzeugführers können, so der OGH, erst dann als beendet angesehen werden, wenn das Luftfahrzeug so verlassen worden ist, dass auch die unmittelbar mit dem Luftverkehr verbundenen Gefahren beendet sind.

Daher führe hier bei der Verwendung eines Gleitschirms nicht schon eine Notlandung oder das Zusammenlegen des Gleitschirms, sondern erst das „Erreichen festen Bodens“ zur Beendigung der flugtypischen Gefahren und damit zum zeitlichen Ende des Risikoausschlusses nach Abschnitt K, Ziffer 1.1.

Nicht nur „normaler“ Baumkletterer gewesen

E.s Ansicht, es habe sich nicht eine unmittelbar mit dem Flug verbundene, sondern nur die nicht flugtypische Gefahr des „normalen“ Baumkletterers verwirklicht, erachtete der OGH als unzutreffend.

Vielmehr sei es so, dass E. ohne die flugbedingte Notlandung „weder den Baumwipfel erreicht hätte noch in die Verlegenheit gekommen wäre, einen ca. 5 m langen Abstieg (ein Abrutschen) über einen dort astlosen Baumstamm zu wagen“.

Unfall fällt unter Risikoausschluss

Im Ergebnis folge, dass die Vorinstanzen den Risikoausschluss nach Abschnitt K, Ziffer 1.1. zu Recht bejaht hätten. Auf den Risikoausschluss nach Abschnitt K, Ziffer 1.8. und auf Pflichten des Versicherungsnehmers nach § 183 VersVG sei bei dieser Sachlage nicht mehr einzugehen, befand das Höchstgericht.

Die Entscheidung 7Ob120/16x des Obersten Gerichtshofs vom 31. August 2016 kann im Rechtsinformationssystem des Bundes im vollen Wortlaut nachgelesen werden.